Presse und Kritik in Kürze

DER MANN AM FENSTER
" Realistische Erörterungen moderner Architektur verbinden sich mit surrealen Dialogen und skurrilen Wendungen in der Handlung."
(Peter Lau, taz)

"Ein Kurzfilm mit merkwürdigen Protagonisten, deren Benehmen einigen Godardfilmen zur Ehre gereichen würde."
(Rainer Rother, Kinemathek D.H.M.)

Robert Bramkamp - Filmografie

1989
DER MANN AM FENSTER

BUCH,REGIE:
Robert Bramkamp
KAMERA:
Herbert Baumann
PRODUKTIONSLEITUNG: Martin Hagemann
DARSTELLER:
Heinrich Hüser, Karl-Heinz Hucke, Angelika Schirmer, Bernd Konrad, u.a.
PRODUZENT:
Silly Girls
FORMAT:
16mm, Farbe
LÄNGE:
17.40 min.
URAUFFÜHRUNG:
5. Int. Hamburger Kurzfilmfestival 1989
AUFF.:
Fifarc, Bordeaux (F) 1990, Int. Kurzfilmfestival Berlin 1989, u.a.
TV-ERSTAUSSTRAHLUNG:
Mai 90 (Kanal 4/Sat 1)
VERLEIH:
Freunde der Deutschen Kinemathek
VHS-VIDEO:
Bibliothek der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Babelsberg
PREISE:
1. Preis, 2e Festival International du Film d´Architecture et d’Urbanisme de Lausanne (CH) 1989
 
French Version (subtitles) distributed by:
Freunde der Deutschen Kinemathek
KURZBESCHREIBUNG:
Ein Kurzfilm mit merkwürdigen Protagonisten, deren Benehmen einigen Godardfilmen zu Ehre gereichen würde. Verstörung und Wut packt sie über ihr verplantes Leben in einer sozialen Wohnanlage, die im Gewand des »Humanen Städtebaus« der frühen Achtziger daherkommt. Einige Bewohner läßt das handeln: der Architekt wird kurzerhand gekidnappt, und muß einem Tribunal, man sitzt in der Schachtelküche, oder im "gemütlichen" Wohnraum, Rede und Antwort stehen. Sein Versagen ist offensichtlich. Der Mensch hat als Bewohner nur noch die Funktion, die Zweckmäßigkeit der Architektur zu unterstreichen. Unter Waffengewalt muß er unterschreiben, statt eines Zuhauses ein Wohnquartier geliefert zu haben.
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